Übersicht | Inhalt | Methode | Bestellen | Links | Literatur | Impressum
 
 

Methodendesign

Die Studie Das Bild der Europäischen Union in der schwedischen Öffentlichkeit bedient sich mehrerer sozialwissenschaftlicher Methoden:
  • Analyse der einschlägigen Literatur, um den Forschungsstand zu erarbeiten und grundlegende Begriffe zu klären
  • Auswertung vorhandener statistischer Daten
  • Erhebung und Analyse von Argumenten, Standpunkten und Themen der öffentlichen Debatte durch eine qualitative Tiefenanalyse
Statistische Daten als Basis

Erhebungen über die öffentliche Meinung in einer zeitlich und nach EU-Mitgliedsstaaten vergleichbaren Perspektive liefert das regelmäßig durchgeführte Eurobarometer der Europäischen Union. Daten schwedischer Forschungsinstitute sowie der Statistikbehörde Statistiska centralbyrån werden ebenfalls herangezogen.


Qualitative Inhaltsanalyse im Mittelpunkt
Hauptaugenmerk der Studie liegt auf der qualitativen Inhaltsanalyse schwedischer Tageszeitungen. Tageszeitungen wurden deshalb gewählt, weil angenommen werden kann, dass die Tagespresse in Schweden der Ort der gesellschaftlichen Debatte ist. Schweden ist das wahrscheinlich einzige Land der Welt, in dem die täglichen Zeitungsreichweiten die des Fernsehens übertreffen und der Tageszeitung für die politische Bericherstattung höhere Glaubwürdigkeit zugesprochen wird.

Ausgewertet wurden die Zeitungen Dagens Nyheter, Svenska Dagbladet, Expressen und Aftonbladet. Der Untersuchungszeitraum erstreckt sich von 1995, dem Beitrittsjahr Schwedens zur EU, bis zum Sommer 2001, dem Ende der schwedischen Ratspräsidentschaft. Ausgewertet wurden Stichproben aus Zeitfenstern von jeweils zwei Wochen um die Gipfel des Europäischen Rates (585 Artikel) sowie aus Kontrollwochen in europapolitisch ereignisärmeren Zeiträumen (106 Artikel).

     
   

Der Andere Verlag
ISBN 3-89959-243-3

Buchcover Anemone Schlich: Das Bild der Europäischen Union in der Schwedischen Öffentlichkeit, Der Andere Verlag, Osnabrück 2004

 
© 2004-2005